Bürger für Wilnsdorf und FDP mit zwei Anfragen in der nächsten Ratssitzung: Windkraft und Brücke in Niederdielfen

In der ersten Anfrage möchte die Ratsfraktion der Bürger für Wilnsdorf und FDP in der nächsten Ratssitzung des Wilnsdorfer Gemeinderates wissen, ob die im Juli diesen Jahres vom Regionalrat des Regierungsbezirkes Arnsberg beschlossenen Vorgaben zur weiteren Umsetzung der Windkraftplanungen Auswirkungen auf die in der Gemeinde laufenden Planungen in Sachen Windkraft haben werden.

„Die Gemeinde Wilnsdorf hat bereits im letzten Jahr Planungsschritte zum Ausbau der Windenergie auf dem Gemeindegebiet ausgearbeitet und durch den Rat der Gemeinde beschließen lassen“, so Andreas Klein, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Wilnsdorf und FDP. „Wir möchten wissen, ob die seitens der Gemeinde bereits vorgenommene Planungen und Beschlüsse von den Entscheidungen des Regionalrates rechtsverbindlich berührt werden und ggf. überarbeitet werden müssen“, so Klein weiter.

In einer zweiten Anfrage will die Wählergemeinschaft wissen, wie teuer die seinerzeit vom Bund der Steuerzahler wegen der Verschwendung von Steuergeldern angeprangerte Baumaßnahme der Brücke Gartenstrasse in Niederdielfen tatsächlich geworden ist. „Nach Abschluss der Baumaßnahme interessieren uns jetzt die wirklichen haushaltsmäßig zu Buche schlagenden Kosten für die Gemeinde,“ so Horst Dieter Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Finanzexperte der Fraktion. „Wieviel Fördergelder wurden seitens des Landes NRW gezahlt und wie hoch ist dementsprechend der endgültige Eigenanteil, den Wilnsdorf aufbringen muss, “ so Schmidt weiter.

Für eine sachgerechte Ermittlung der Kosten sind nach Auffassung der Fraktion die tatsächlich beauftragten und abgerechneten Summen der Bauleistungen und der dazu gehörenden Ingenieurhonorare maßgebend und nicht der vorgegebene Kostenrahmen.