Author Archives: Andreas Weigel

Die Umwidmung der ausgewiesenen Spielfläche „Am Untersten Johannes“ in ein Baugrundstück in Obersdorf wurde abgewendet

Es war eine Achterbahn der Gefühle für die Anwohner „Am Untersten Johannes“, aber auch für mehrere Obersdorfer mit Kindern oder Wilnsdorfer Bürger, die das Vorgehen bzgl. einer ausgewiesenen Spielfläche, die in ein Baugrundstück umgewidmet werden sollte, durchaus mit Interesse verfolgt haben. Insgesamt 6 Beratungstermine im Bauausschuss und Rat waren für die letztendliche Entscheidung notwendig, immer wieder geprägt dadurch, dass die Verwaltung ihren Antrag zurückzog oder Beratungbedarf der CDU angeführt wurde. Von Anwohnerseite waren zu Beginn fünf Einwendungen eingegangen.

Am 30.01.2019 stellte die BfW und FDP sowie WPU eine Anfrage, die den Stein für einen positiven Ausgang, nämlich den Erhalt der Spielfläche im Bebauungsplan ins Rollen gebracht haben dürfte. Die Anfrage inklusive der vollständigen Antwort der Verwaltung finden Sie hier.

Die Verwaltung musste in ihrer Antwort einräumen, dass Obersdorf gemäß eines Erlasses des Innenministers über nicht ausreichend Spielfläche verfügt. Die Verwaltung versuchte zwar über das Anführen eines nicht zugänglichen Sportplatzes oder Kinderspielplatzes des DRK-Kindergartens die Bilanz nach oben zu verbessern, dennoch standen und stehen die Zahlen für sich: 3955m² (ungeschönt 2825 m²) Istfläche zu 4894 m² Sollfläche gemäß Erlass.

Auch weitere Ausführungen des Baudezernat-Fachbereichsleiters stießen nicht nur bei uns auf  Unverständnis. Die Verwaltung führte u.a. aus, dass die Notwendigkeit für die Errichtung von Spielflächen nicht gegeben wäre, da in den letzten Jahren vermehrt Spielmöglichkeiten in den privaten Gärten der Besitzer in Form von Rutschen, Sandkästen, Schaukeln oder Trampoline geschaffen würden. Die Begründungen der Verwaltung gipfelten darin, dass eine sehr geringe Anzahl an Kindern in dem Neubaugebiet „Am Untersten Johannes“ verortet wäre.

Uns stimmt die geringe Weitsicht der Verwaltung traurig, da sie selbst eine Distanz von 500m zur Spielfläche anführt, die dann über die B54 in den „Rosenwald“ oder deutlich aus dem Neubaugebiet heraus in ältere Wohngebiete führt. Bereiche, welche durchaus als sehr kinderreich bezeichnet werden können. Wer mag, darf auch gerne, die von uns eingeforderte Statistik der 0-6 Jährigen in den jeweiligen Ortschaften bemühen. Vor einem Jahr gab es nach Aussage der Verwaltung 141 Kinder diesen Alters in Obersdorf.

Die BfW und FDP sowie WPU sind sehr froh, dass die Umwidmung mit Hilfe der Grünen und der schlussendlich geeinten SPD verhindert werden konnte. Die ausgewiesene Spielfläche bleibt weiterhin im Neubaugebiet „Am Untersten Johannes“ bestehen. Die mehrheitlich ausgesprochene Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses an den Rat vom 30.01.2019 ließ noch einen anderen Ausgang vermuten.

Verlagerungen vermeiden – Die zu fällende Entscheidung muss auf Jahre hinaus tragfähig bleiben

Nachdem durch zeitaufwändige und kostspielige Gutachten die Befürchtungen hinsichtlich der hohen Sanierungsbedürftigkeit aller Wilnsdorfer Schulen bestätigt wurden, steht für die BfW und FDP sowie WPU außer Frage, dass in der Gemeinde Wilnsdorf schnellstens gehandelt werden muss. Aus Sicht der Fraktionen zeigen die erbrachten Gutachten deutliche Versäumnisse der letzten Jahre auf, die klar zu Lasten der Gebäudeinfrastruktur und damit zu Lasten der Kinder und der hervorragenden pädagogischen Arbeit der Lehrer vor Ort gehen. Bei den dringend zu ergreifenden Maßnahmen muss an erster Stelle das Wohl der Kinder stehen, die den Schulen anvertraut sind. Die Verbesserung, mindestens jedoch die Aufrechterhaltung ihrer Bildungschancen sollte oberstes Ziel des Handelns aller Fraktionen sein. Aus Sicht der BfW und FDP sowie WPU ist es daher unabdingbar, vorrangig pädagogische und soziologische Gesichtspunkte ins Blickfeld zu rücken, die aufgrund der bisher rein wirtschaftlichen Untersuchung durch Gutachter keine Berücksichtigung gefunden haben.
Eine Betrachtung rein finanzieller Aspekte darf nicht Grundlage von nun zu treffenden schulpolitischen Entscheidungen sein, zumal die Unsicherheiten in den von Gutachtern abgegebenen Kostenprognosen nach eigenen Angaben deutlich über 30 % liegen. Diese sind damit dreimal so hoch, wie der Kostenunterschied der Varianten selbst. Für uns ist damit nicht erkennbar, welche der genannten Varianten sich als die tatsächlich günstigste erweisen würde.
Schon einmal verließ man sich bei weitreichenden schulpolitischen Entscheidungen allein auf Schülerprognosen. Dies führte damals zu dem Beschluss, drei Grundschulen in den Ortschaften zu schließen. Heute ist bekannt, dass die Schülerprognosen für vorwiegend damals bereits geborene Kinder so stark abweichen, dass heute Flächen an allen noch bestehenden Grundschulen fehlen.
Beide Fraktionen sind sich einig, dass es auf keinen Fall noch einmal zu einem Desaster wie zur Zeit der Grundschulschließungen kommen darf. Es gilt daher, sich für eine umzusetzende Variante aussprechen, die auf Jahre hinaus tragfähig bleibt und dem 3-gliedrigen Schulsystem in Wilnsdorf, welches in weiten Kreisen eine herausragende Bedeutung genießt, gerecht wird. Dies bedeutet für unsere Fraktionen im Umkehrschluss aber auch, dass diese Variante auch den Elternwillen abbilden muss, da nur so neue Leerstände aufgrund von Abwanderungen in Umlandkommunen vermieden werden können. Gleichwohl müssen Eventualitäten eines Zustroms aus den Umlandkommunen berücksichtigt werden.
Dies alles ist aus unserer Sicht nur gewährleistet, wenn man sich für die Aufrechterhaltung aller Schulen in den Ortschaften ausspricht. Anders als die CDU legen wir hier jedoch nicht vorrangig alternativ einen Schulstandort der Grundschule Wilnsdorf am Höhwäldchen fest. Über einen Standort gilt es dann zu diskutieren, wenn sich herausstellt, dass die Sanierungs- und Anbaukosten die Kosten für einen Neubau übersteigen. Auch da ist mit Bedacht vorzugehen, da mögliche alternative Örtlichkeiten in den Ortschaften zum jetzigen Zeitpunkt nicht betrachtet worden sind. Grundsätzlich sprechen sich BfW und FDP sowie WPU nicht gegen die genannte Örtlichkeit aus, es genügt jedoch solche Entscheidungen nach entsprechender Diskussion der Gesamtlage zu treffen, wenn dies nötig erscheint. Das Argument des Verkaufs und der Refinanzierung eines alten Schulgebäudes ist aus unserer Sicht nicht schlagend. Die Gebäude der geschlossenen Schulen wurden bisher nicht veräußert, es ist daher fraglich, ob eine genannte „Nachnutzung“ des stark sanierungsbedürftigen Schulgebäudes „Vorm Brand“ und die damit erhoffte Veräußerung realistisch ist. Und auch wenn das Argument der Wohnraumschaffung (s. Artikel der SZ vom 25.01.2019) sicher ein verlockendes ist, so bedeutet die Umsiedlung der Grundschule Wilnsdorf nur, dass in dem Neubaugebiet „Höhwäldchen“ an der Stelle der neugebauten Schule kein Wohnraum geschaffen werden kann. Es wäre daher mit keinem Zugewinn an Wohnraum für den Ort zu rechnen. Auch weitere Punkte werden unserer Meinung nach nicht berücksichtigt, dass es nur konsequent erscheint, einen eigenen Antrag zu formulieren, der unter anderem auch die Fürsorgepflicht des Schulträgers nicht außer Acht lässt.
Bei allen geforderten Punkten ist der BfW und FDP sowie der WPU wichtig, dass größtmögliche Transparenz von Seiten der Verwaltung gegenüber allen Beteiligten entsteht und diese insbesondere in Entscheidungen eingebunden werden.

Daher stellen wir in der nächsten Schulausschusssitzung folgenden Antrag:

1. Alle Schulen verbleiben an ihren Standorten. Die an den jeweiligen Standorten benötigte Raumkonzepte und Bedarfe werden in Zusammenarbeit mit den Schulen erstellt und den Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Schulgebäude schnellstmöglich zu erweitern, sofern Raum- und Flächenbedarfe bestehen. Hierzu sind die entsprechenden Planungsleistungen umgehend zu beauftragen und die notwendigen baurechtlichen Maßnahmen einzuleiten.

3. Sollte sich im Rahmen der Planungsleistungen herausstellen, dass Neubauten von Grundschulen aufgrund eines zu hohen Sanierungsbedarfes kostengünstiger wären, muss von den entsprechenden Gremien über einen adäquaten Standort der Schule innerhalb des Ortes und einen entsprechenden Neubau erneut befunden werden.

4. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der sofortigen Umsetzung der dringlichsten, sicherheitsrelevanten Maßnahmen an den Schulen zu beginnen. Hierzu fordern wir bis zum 15.03.2019 die Vorlage einer Priorisierungsliste mit einem daraus abgeleiteten Handlungsplan unter Benennung der Einzelmaßnahmen, Kosten und des Zeitplanes.

5. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu erstellen, aus dem ersichtlich wird, welche zukünftigen Möglichkeiten sich anbieten, um eine sinnvolle Nutzung der leerstehenden Räumlichkeiten z.B. im Gymnasium zu ermöglichen. Hierbei sollte auch schon die bestehende Nutzung des Gymnasiums durch die Musikschule und die Volkshochschule berücksichtigt werden. Des Weiteren könnte u.a. auch eine mögliche Nutzung durch Verlagerung von Verwaltungsstellen (z.B. Schul- und Kulturamt) in die leerstehenden Räumlichkeiten in Betracht gezogen werden, um der Raumnot im Rathaus abhelfen zu können.

6. Die Verwaltung berichtet bis 15.03.2019 über die bereits vom Schulausschuss am 22.11.2018 beschlossene Betreuungsbedarfsabfrage an den Grundschulen und erläutert die sich daraus ergebenden Konsequenzen hinsichtlich der organisatorischen und infrastrukturellen Maßnahmen an den Grundschulen.

7. Für das Schuljahr 2019/20 prüft die Gemeinde unter Verwendung der ermittelten Bedarfe, ob für mögliche Raumknappheit in der OGS aller Grundschulen Container-Übergangslösungen geschaffen werden müssen und wie schnell ggf. erforderliche neue Räumlichkeiten baulich realisiert werden können. Die Ergebnisse der Prüfung werden den zuständigen Gremien bis Mai 2019 vorgelegt.

Gute Schule und gebrochene Trinkwasserleitung

Gebrochene Trinkwasserleitung

Wilnsdorf – RL. Die Themen „gebrochene Trinkwasserleitung im Ortsteil Obersdorf“ beschäftigen derzeit die Fraktionen „Bürger für Wilnsdorf und FDP sowie die Wilnsdorfer Parteiunabhängige“.

Verwundert hat die Fraktionsmitglieder die Stellungnahme von Bürgermeisterin Christa Schuppler, in der Siegener Zeitung, in der Wilnsdorfs Bürgermeisterin die Bürger um Verständnis für die Rohrbrüche bittet. In der Gemeinde lägen, so Christa Schuppler, viele alte Wasserleitungen und deshalb müsse jederzeit mit einem ähnlichen Szenario wie in Obersdorf gerechnet werden. Die Gemeinde nutze jedoch jede Chance, die Leitungen zu erneuern und investiere hier jedes Jahr hohe Summen. Vor dem Risiko von nochmaligen Rohrbrücken sei die Gemeinde jedoch nicht gefeit.

Für die Mitglieder der Ratsfraktion spricht diese Aussage allerdings nicht für ein planvolles Vorgehen in dieser Frage, sondern vermittelt den Eindruck, dass Vieles dem Zufall überlassen und man nach dem Motto gehandelt wird: Wenn etwas akut defekt ist, wird es möglichst schnell repariert. Geld und Kosten spielen dabei keine Rolle. Ansonsten warten wir ab, was auf uns zukommt.

Nach Meinung der Ratsfraktion „Bürger für Wilnsdorf, FDP und Wilnsdorfer Parteiunabhängige“ wichen seit Jahren die Planzahlen der Investitionen von tatsächlich investierten Beträgen ab. Für 2016 seien zum Beispiel Investitionen in Höhe von 1.459 T€ vorgesehen, tatsächlich umgesetzt seien jedoch nur 659 Euro. Eine konzeptionelle Vorgehensweise sieht anders aus.

Damit auch die Ratsmitglieder quantifizierbare Statusinformationen und damit eine rationale Arbeitsgrundlage haben, fordert die Fraktion seitens der Gemeinde eine Aufklärung der Bürgermeisterin darüber, ob die fehlenden Investitionen nachgeholt werden, welche Rolle das Alter der Leitungen spiele und welche Kriterien sich hinter der Aussage der von Frau Schuppler die Gemeinde nutze jede Chance, die Leitungen zu erneuern…` stehe.

Thema „Gute Schule“

Zu Thema „Gute Schule“ hatte die Gemeinde Wilnsdorf im Hauptausschuss am 29. Juni 2017 beschlossen, ihr Kontingent in Höhe von 813.200 Euro aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ vollständig in Anspruch nehmen zu wollen. Konkret seien einzelne Maßnahmen für die Jahre 2017 , 2018, 2019 und 2020 festgelegt worden.

Nun seien jedoch bereits Sanierungen zurückgestellt worden. Die Fraktion „Bürger für Wilnsdorf, FDP und Wilnsdorfer Parteiunabhängige“ möchte über eine Anfrage wissen, welche beschlossenen Maßnahmen in den Jahren 2017 und 2018 mit welchen Kosten umgesetzt wurden, ferner welche Maßnahmen für die beiden Jahren noch umgesetzt werden.

Unklar ist auch, wie sich insgesamt die Situation für die beschlossenen Maßnahmen im Zusammenhang mit der 360 Grad Analyse darstellt und welche finanziellen und zeitlichen Verschiebungen jetzt schon bekannt sind und wie die Gemeinde sicherstellt, dass ihr durch zurückgestellte Maßnahmen keine Fördergelder entstehen.

 

Hier beide Anfragen zum Download:

Schuldenuhr Wilnsdorf läuft schneller

Seit Jahren können Wilnsdorfer Bürger auf der Homepage www.buerger-fuer-wilnsdorf.de.
den aktuellen Schuldenstand der Gemeinde auf der Wilnsdorfer Schuldenuhr ablesen.

Die aktuelle Entwicklung der Schulden wurde kürzlich wieder neu berechnet und aktualisiert. Wie aus einer Pressenotiz der Ratsfraktion Bürger für Wilnsdorf und FDP hervorgeht, musste dabei die Schuldenuhr gegenüber dem Vorjahr wesentlich schneller gestellt werden. Nach den Berechnungen des Finanzexperten und stellv. Vorsitzenden der Fraktion, Horst D. Schmidt, war die Gemeinde Wilnsdorf (einschl. der Gemeindewerke) zu Beginn des Jahres 2018 mit über 52 Mio. Euro bei den Banken verschuldet.

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Werden jetzt auch noch die Kindergärten geschlossen?

Wie der Presse zu entnehmen war, fehlen in der Gemeinde Wilnsdorf insgesamt fast 140 Betreuungsplätze in Kindertagesstätten für U3-Kinder als auch für Ü3 Kinder.
„Bei der Lösung der Probleme vor Ort mauert die Wilnsdorfer Verwaltung massiv und ist nicht bereit, mit Zahlen und Lösungsvorschlägen transparent umzugehen“, so Matthias Giffhorn, sozialpolitischer Sprecher und sachkundiger Bürger der Fraktion Bürger für Wilnsdorf und FDP.
„Trotz vielfacher Versuche seitens unserer Fraktion und der WPU, Transparenz herzustellen – alleine im letzten Jahr wurden im Rat hierzu mehrfach Anfragen gestellt – wird weiter an Problemlösungen in den Hinterzimmern der Verwaltung gearbeitet“, kritisiert Matthias Giffhorn.
„Ein von der Bürgermeisterin mit großem Pressebericht einberufener runder Tisch zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen hat einmal getagt und danach nie wieder. Und das trotz des im Oktober 2017 gegen die Stimmen der CDU und der Bürgermeisterin mehrheitlich gefassten Ratsbeschlusses, die Politik an diesem Prozess zu beteiligen.“
Nach Auffassung der beiden Fraktionen entsteht nun der Eindruck, dass auf Grund einer Beschlusslage des Jungendhilfeausschusses des Kreis Siegen Wittgenstein neue Kindergartenplätze nur noch in den Siedlungsschwerpunkten zu schaffen, es mittelfristig zur Schließung von Kindergärten in den Dorflagen kommen könnte.
„ Kreis und Gemeinde ziehen sich hier auf eine Landesvorgabe zurück, in der auf eine zumutbare Entfernung zwischen Wohnort und Kindertageseinrichtung von maximal 5-7 Kilometern verwiesen wird,“ so Anne Bender Fraktionsvorsitzende der Wilnsdorfer Parteiunabhängigen,“
„Sofern Familien nicht über ein (Zweit-)Fahrzeug verfügen, um ihr Kind in einen Kindergarten in „zumutbarer Entfernung“ fahren zu können, ist es aufgrund der unzureichenden ÖPNV-Verbindungen mit einem unverhältnismäßigen Zeitaufwand verbunden, diesen zu erreichen, führt Bender weiter aus, „Wir lehnen es daher entschieden ab, dass nach der Schließung der Schulen die Infrastruktur in vielen Dörfern weiter verschlechtert werden soll, in dem der erforderliche Ausbau von Kindergartenplätzten nur noch in den „Siedlungsschwerpunkten“ erfolgen soll. Gerade vor dem Hintergrund des z.Zt. laufenden IKEK (integrierte ländliche Entwicklungskonzepte) stellt sich die Frage: Wofür brauchen wir derartige Entwicklungskonzepte ( IKEK ) wenn durch solche Vorhaben das Leben im Dorf weiter unattraktiver gemacht werden soll, so Bender weiter.
Laut Mitteilung der Fraktionen ist die Bürgermeisterin aufgrund Ihres Amtes auch Vorsitzende des DRK Frauenvereins und hat damit Zugriff auf die Zahlen der Kindergärten in Anzhausen, Flammersbach, Niederdielfen, Oberdielfen und Obersdorf, die in Trägerschaft des DRK-Frauenvereins sind. Nach Auskunft der Kreisverwaltung haben die Kommunen des Kreises und damit auch die Gemeinde Wilnsdorf sich das Recht vorbehalten, sich selbst für genügend und vor allem geeignete Immobilien und Grundstücke zu kümmern, um ein dezentrales Angebot für eine qualifizierte Kinderbetreuung in den Ortsteilen der Gemeinde vorzuhalten.
„Die Wilnsdorfer Politik weiß leider bis zum heutigen Tag nicht, wie, wo und mit welchen Maßnahmen die Kindergärten in Trägerschaft des DRK Frauenvereins dafür sorgen wollen, das sowohl ausreichend U3 als auch Ü 3 Plätze vor Ort zur Verfügung stehen“, so Andreas Klein, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Wilnsdorf und FDP. „Daher ist es dringend notwendig, dass genauso wie für die Schulen nun ein Raumkonzept für die Kindergärten der Gemeinde Wilnsdorf erstellt wird“, erklärt Andreas Klein weiter.

Daher haben die Fraktionen BfW und WPU folgenden Antrag gestellt:
1. Die Gemeindeverwaltung erarbeitet kurzfristig mit dem DRK Frauenverein für die Kindergärten der Gemeinde Wilnsdorf in seiner Trägerschaft und anschließend auch mit den anderen Kindergartenträgern einen Raumbedarfsplan, der sich an den Kindergeburten der Gemeinde für die Jahre 2013 bis heute orientiert. Hierbei sind die vorhandenen Gebäude unter Einbeziehung eventueller Erweiterungsmöglichkeiten ggf. auf benachbarten gemeindeeigenen Grundstücken sowie der in den Ortschaften Anzhausen, Obersdorf und Wilden in unmittelbarer Nähe liegenden leerstehenden Schulgebäude zu betrachten.
Weiter sind mögliche infrage kommende Grundstücke zu benennen, an denen ggf. Kindergärten neu entstehen könnten. Ebenso ist mit den privaten Vermietern von Kindergartengebäuden Kontakt aufzunehmen um zu prüfen, ob bei einer Bedarfslage Interesse an einen Ausbau der Einrichtung vorhanden ist.
2. Der Beschluss, die leerstehenden Schulgebäude in Anzhausen, Obersdorf und Wilden zu verkaufen, wird bis auf weiteres aufgehoben.
3. Dem Vorschlag des Kreisjugendamtes, dass zusätzliche Plätze in möglichst zentralen Lagen geschaffen werden sollen, wobei die zumutbare Entfernung von max. 5-7 km vom Wohnort zu berücksichtigen sei, wird widersprochen. Die Schaffung fehlender Plätze hat so weit wie möglich in den jeweiligen Orten zu erfolgen, wo sie fehlen.
4. Die politischen Gremien sind an der weiteren Planung zur Schaffung zusätzlicher Plätze in den Kindergärten einzubeziehen und an Entscheidungen zu beteiligen.

Bürger für Wilnsdorf und FDP beantragen Änderung der Grundschulzügigkeiten in Rudersdorf und Niederdielfen .

Der Elternwille soll Berücksichtigung finden

Die Festlegung der Zügigkeiten der Grundschulen in Rudersdorf und Niederdielfen, die der Rat der Gemeinde Wilnsdorf 2012 beschlossen hatte, hat nach Auffassung der Fraktion Bürger für Wilnsdorf und FDP nicht das erwünschte Ergebnis erzielt. Mit der Entscheidung, die Katholische Grundschule Rudersdorf zweizügig zu führen und die Gemeinschaftsgrundschule Niederdielfen einzügig, sollten Eltern Planungssicherheit bekommen und an allen Grundschulen der Gemeinde eine ausgewogene Klassenbildung erreicht werden.

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Bürger für Wilnsdorf und FDP mit zwei Anfragen in der nächsten Ratssitzung: Windkraft und Brücke in Niederdielfen

In der ersten Anfrage möchte die Ratsfraktion der Bürger für Wilnsdorf und FDP in der nächsten Ratssitzung des Wilnsdorfer Gemeinderates wissen, ob die im Juli diesen Jahres vom Regionalrat des Regierungsbezirkes Arnsberg beschlossenen Vorgaben zur weiteren Umsetzung der Windkraftplanungen Auswirkungen auf die in der Gemeinde laufenden Planungen in Sachen Windkraft haben werden.

„Die Gemeinde Wilnsdorf hat bereits im letzten Jahr Planungsschritte zum Ausbau der Windenergie auf dem Gemeindegebiet ausgearbeitet und durch den Rat der Gemeinde beschließen lassen“, so Andreas Klein, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Wilnsdorf und FDP. „Wir möchten wissen, ob die seitens der Gemeinde bereits vorgenommene Planungen und Beschlüsse von den Entscheidungen des Regionalrates rechtsverbindlich berührt werden und ggf. überarbeitet werden müssen“, so Klein weiter.

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Konstituirende Sitzung des Rats am 3.07.2014

Am kommenden Donnerstag, den 3.07.2014 um 17:30 Uhr findet die erste Ratssitzung des neu gewählten Wilnsdorfer Rat statt. An diesem Termin werden Ratsmitglieder für die X. Wahlzeit verpflichtet. Für Sie in dieser Wahlzeit als Fraktion Bürger für Wilnsdorf und FDP sind Andreas Klein (Vorsitzender), Horst Dieter Schmidt (Stellvertreter), Ferdi Heimel und Volker Bell im Rat der Gemeinde Wilnsdorf.

Anbei die Einladung. Besucher sind herzlich Willkommen.

Hier können Sie die Einladung herunterladen.

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